Thyristortechnik, synth. gekühlt

Anwendung
Die Thyristortechnik mit synthetischer Kühlung wird in zahlreichen industriellen und elektrochemischen Prozessen eingesetzt. Typische Anwendungen sind das Anodisieren von Aluminium, die klassische Zinkgalvanik sowie das Elektropolieren von Edelstählen. Darüber hinaus eignet sich diese Technologie besonders für Sonderanwendungen in umweltkritischen oder anspruchsvollen Einsatzumgebungen, in denen eine zuverlässige und autarke Kühlung erforderlich ist.

 

Produktbeschreibung
Die Thyristortechnik zählt zu den bewährtesten Technologien in der industriellen Gleichstromversorgung und überzeugt seit Jahrzehnten durch ein ausgezeichnetes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Die selbstgekühlte Ausführung mit synthetischem Kühlmittel ermöglicht einen autarken Betrieb ohne zusätzliche externe Kühlmaßnahmen – ideal für den sogenannten Inselbetrieb. Diese Thyristor-Stromversorgung kombiniert verschleißfreie Leistungsverstellung mit stabilen und dynamischen Prozessabläufen. Als ECO-Gleichstromversorgungssystem lässt sie sich besonders im kleinen bis mittleren Leistungsbereich flexibel und einfach in bestehende Anlagenkonzepte integrieren.

Für maximale Anpassungsfähigkeit ist die Thyristortechnik zudem in weiteren Kühlvarianten erhältlich – darunter luftgekühlt, wassergekühlt sowie als kombinierte Lösungen mit synthetischem Kühlmittel.

 

Kundennutzen
Die Thyristortechnik wird insbesondere im mittleren bis hohen Leistungsbereich von etwa 2.000 A bis zu ≥ 20.000 A wird diese Thyristortechnik gerne eingesetzt. Einfach in der Handhabung, gutmütig im rauen Industriealltag genießt diese Technologie weltweit ein großes Vertrauen.

 

Schnittstellen

  • Analoge Soll- und Istwerte 0 – 10 VDC
  • Optional: 0 – 20 mA, 4 – 20 mA; Profibus DP, ProfiNET, etc.

Technische Daten

Netzspannung: 3 x 400 V / 50 Hz + N + PE
Ausgangsstrom: > 2.000 A – 20.000 A
Ausgangsspannung: 6 V – 500 V
Restwelligkeit (Standard): ca. 5 % – 7 % bei voller Aussteuerung
Restwelligkeit (Option): 1 % – 3 % im gewünschten Regelbereich
Einschaltdauer: 100 % (24/7)
Wirkungsgrad: 80 % – 93 %
Umgebungstemperatur: + 35 °C, > + 40 °C (Option)
Kühlung: Synthetisches Kühlmittel
Schutzart: IP 54 Kessel / IP 23 Gerätehaube

FAQ

Wie erfolgt die Netzankopplung bei Munk-Thyristorgleichrichtern?

Die Netzankopplung kann als 6-Puls- oder 12-Puls-Ausführung umgesetzt werden. 12-Puls-Systeme reduzieren die Netzrückwirkungen und sorgen für harmonischere Lastverhältnisse. Die Auswahl erfolgt anhand der Netzumgebung, der vorhandenen Infrastruktur und der geforderten Prozessqualität.
MUNK-Gleichrichter sind in verschiedenen Technologien erhältlich, um optimal auf unterschiedliche Prozessanforderungen reagieren zu können. Thyristor-Gleichrichter zeichnen sich durch Robustheit und bewährte Zuverlässigkeit aus, ideal für Anwendungen mit hohem Energiebedarf oder konstanten Lasten. Das PSP-8-300 basiert auf moderner SiC-Technologie und bietet schnelle Reaktionszeiten, präzise Regelung, eine höhere Energieeffizienz und geringe Restwelligkeit, was es besonders geeignet macht für prozessempfindliche Anwendungen wie Eloxal.
Die ECO-Thyristortechnik deckt einen Ausgangsstrombereich von 2.000 A bis zu 20.000 A ab, mit Ausgangsspannungen von 6 V bis 500 V.
Die Standard-Restwelligkeit liegt bei ca. 5 – 7 % bei voller Aussteuerung. Optional kann durch Glättungselemente eine Restwelligkeit von 1 – 3 % im gewünschten Regelbereich erreicht werden.
Das kleinste Gehäuse (Typ F1) benötigt ca. 160 kg synthetisches Kühlmittel (Öl). Die genaue Menge hängt von der Gerätegröße ab und ist in der Typenübersicht dokumentiert.

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