Anwendung
Die Mehrkreisstromversorgung eignet sich optimal für moderne Galvanikanlagen, wie z. B. in der Kunststoffgalvanik (POP) oder bei Zink- und Zinklegierungen. Darüber hinaus wird sie auch in teilautomatisierten Kleinanlagen, beispielsweise in der Medizintechnik, sowie bei Pulsanwendungen eingesetzt. Sie gewährleistet eine effiziente, stabile und zuverlässige Gleichstromversorgung für unterschiedlichste industrielle Prozesse.
Produktbeschreibung
Die Mehrkreisstromversorgung ist eine zentrale Schrankanlage, die galvanische Bäder sternförmig und zuverlässig mit Gleichstrom versorgt. Als „Ready-to-go“-Gleichrichterlösung ist sie mit einer integrierten Netzunterverteilung ausgestattet und verfügt über einen zentralen Netz-, Steuer- und Kühlanschluss.
Durch die Installation in technisch sinnvoller Entfernung mit zentraler Einspeisung bietet das System hohe sicherungstechnische Selektivität, moderne Kommunikationsschnittstellen sowie ein durchdachtes Kühlkonzept. Die integrierten Gleichrichtereinheiten in bewährter 19″-Einschubtechnik sorgen für eine flexible und wartungsfreundliche Nutzung. Gleichzeitig werden Risiken, wie sie bei dezentralen Einzelgeräten direkt am galvanischen Bad auftreten können, deutlich reduziert.
Die Mehrkreisstromversorgung ist sowohl in luftgekühlter als auch in wassergekühlter Ausführung erhältlich und bietet damit maximale Flexibilität für unterschiedliche Anlagenkonzepte.
Kundennutzen
Die Mehrkreisstromversorgung bündelt alle Prozesszellen in einem zentralen Gehäuse. Der Installationsaufwand konzentriert sich lediglich auf eine zentrale Netzleitung, die Steuerleitung und die DC-Verkabelung und -Verschienung. Das System bietet, im Gegensatz zu einer dezentralen Lösung, die Sicherheit, dass die gefährliche Netzspannung ausschließlich im Schrank verbleibt und nicht ans Bad gelangt. Die Aufwendungen für eine optimale Kühlung sind gering.
Darüber hinaus hat die Mehrkreisstromversorgung eine nachhaltige, robuste Bauart, die den korrosiv wirkenden Umgebungsbedingungen an den Prozessbädern entgegenwirkt und dem Anwender Produktionssicherheit bietet.
Schnittstellen
- Analogsignale 0 – 10 V / 0 – 20 mA
- Profibus DP
- ProfiNET etc.